26.07.19 Abo++ Konzert

++ Open Air. Abonnementkonzert
20:30 Uhr, Turm Baur

Wenn der Sommer seinen Höhepunkt erreicht, lädt das GKO zu einem großen „Open-Air-Konzert“. Unter der Leitung von Chefdirigent Ruben Gazarian präsentiert sich diesmal zudem Juliette Galstian. Die Mezzosopranistin stammt aus Armenien. Zu ihrer Spezialität zählt nicht nur der Operngesang, sondern auch das deutsche Lied. Beim großen „Open-Air-Konzert“ interpretiert sie vier berühmte Lieder von Franz Schubert: den „Erlkönig“, die „Forelle“, „An die Musik“ sowie „Der Tod und das Mädchen“. Letzteres bestimmt auch den langsamen Variationen-Satz aus Schuberts Streichquartett D 810. Zuvor gestaltet sie den „Sonnenuntergang“ (Il tramonto) von Ottorino Respighi nach Worten von Percy Bysshe Shelley. Es geht um die Liebe zwischen einem Jüngling und einer Dame, die durch Tod jäh entzweit werden. Im Jahr 1918 komponiert, ist die Musik von Monteverdi und der Gregorianik inspiriert. Von Benjamin Britten erklingt eine Bearbeitung der Chaconne in g-Moll von Henry Purcell für Streicher, wohingegen das „Impromptu“ von Jean Sibelius lange unbekannt war. Erst 1986 wurde das Werk erschlossen. Dabei handelt es sich um eine Bearbeitung der Klavier-Impromptus Nr. 5 und Nr. Nr. 6 aus op. 5, die Sibelius 1894 angefertigt hat. Zwei unterschiedliche Charakterstudien vereinen sich zu einem stimmigen Ganzen. Mit der Suite „Aus Holbergs Zeit“ huldigte Edvard Grieg 1884 den 200. Geburtstag des dänischen Dichters Ludvig Holberg, um barocke Satztypen zu stilisieren.  

Ottorino Respighi: Il Tramonto, für Mezzosopran und Streichorchester

Henry Purcell/Benjamin Britten: Chaconne in g-Moll

Franz Schubert: Vier Lieder (Erlkönig, Die Forelle, An die Musik, Der Tod und das Mädchen)

Jean Sibelius: Impromptu für Streichorchester

Edvard Grieg: Suite „Aus Holbergs Zeit“

19:10 Uhr findet die Konzerteinführung mit Marco Frei statt.

Juliette Galstian, Mezzosopran

Ruben Gazarian, Leitung

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