01.03.18 3. Abonnementkonzert

3. Abonnementkonzert
20:00 Uhr, Festsaal Ingolstadt

Er zählt zu den aufregendsten Cellisten seiner Generation: Benedict Klöckner. Im Wendejahr 1989 geboren, studierte er bei Martin Ostertag in Karlsruhe sowie an der Kronberg Academy bei Fans Helmerson. Zu den Mentoren des deutschen Musikers zählen Persönlichkeiten wie Gidon Kremer, András Schiff, Steven
Isserlis, David Geringas oder Michael Sanderling. Überdies hat er bereits mit dem Komponisten Wolfgang
Rihm zusammengearbeitet. In Ingolstadt gastiert Benedict Klöckner mit dem Cellokonzert Nr. 1 op. 107 von Dmitri Schostakowitsch. Für Mstislaw Rostropowitsch 1959 komponiert, ist auch dieses Werk von Schostakowitsch vielfach von einem zutiefst persönlichen Ausdruck geprägt. So endet der zweite Satz mit einem weltentrückten Wiegenlied von jenseitiger Celesta und fragilen Flageolett-Tönen des Solocellos. Der Finalsatz ist hingegen in dezidiert jüdischem Kolorit entworfen, was im Antisemitismus der damaligen
Sowjetunion einem subversiven Aufbegehren gleichkommt: Schostakowitsch, ein Chronist seiner Zeit. Mit Olivier Tardy am Pult koppelt das GKO dieses Werk mit der „Italienischen Sinfonie“ Nr. 4 op. 90 sowie der Ouvertüre zum Singspiel „Heimkehr aus der Fremde“ op. 89 von Felix Mendelssohn Bartholdy. Ausgangspunkt der Handlung sind junge Männer, die in einem Dorf von Fremden zum Militärdienst angeworben werden. Mit dem GKO verbindet Olivier Tardy eine überaus erfolgreiche Zusammenarbeit an der Bayerischen Staatsoper
in München ist er auch als Flötist aktiv.

Felix Mendelssohn Bartholdy: Ouvertüre „Heimkehr aus der Fremde“ op. 89
Dmitri Schostakowitsch: 1. Violoncello-Konzert Es-Dur op. 107
Felix Mendelssohn Bartholdy: 4. Sinfonie A-Dur op. 90 (Italienische Sinfonie)

 

 

Benedict Klöckner, Violoncello
Olivier Tardy, Leitung

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