29.11.18 10. Abonnementkonzert

10. Abonnementkonzert
20:00 Uhr, Festsaal Ingolstadt

Ein „Ausnahmekünstler der Extraklasse“ mit einem Trompetenton von „fast legendärer Strahlkraft“: Wenn von Reinhold Friedrich die Rede ist, überbietet sich die Kritik mit Lob. Nicht nur für die „Brillanz und Beweglichkeit“ seines Trompetenspiels wird geschwärmt, sondern vor allem für dessen „hinreißende, scheinbar mühelose Sanglichkeit“. Das alles klinge „ungemein ausdrucksvoll“ und „berückend schön“. Tatsächlich glänzt der Trompeter aus Weingarten und mehrfache Echo-Preisträger nicht zuletzt mit stupender Stilsicherheit. Er arbeitet nicht nur mit Originalklang-Pionieren wie Reinhard Goebel, sondern ebenso mit Komponisten der Gegenwart: darunter Wolfgang Rihm, George Benjamin, lszky oder Rebecca Saunders. Als Pädagoge in Karlsruhe, London, Helsinki und Hiroshima hat er zahlreiche Musiker geprägt. Mit dem GKO und Ruben Gazarian am Pult koppelt er in Ingolstadt das barocke Trompetenkonzert von Giuseppe Tartini in D-Dur mit dem frühklassischen Trompetenkonzert Nr. 1 von Johann Wilhelm Hertel. Auch mit diesem Werk präsentiert sich Hertel als wichtiger Vertreter des „empfindsamen Stils“. Diesen stilistischen Kontext leuchten zusätzlich das „Concerto grosso“ op. 6 Nr. 8 von Arcangelo Corelli sowie die Sinfonie Nr. 26 op. 41 von Luigi Boccherini aus. Corellis Werk gilt gemeinhin als „Weihnachtskonzert“, weil es eine besinnliche Stimmung verströmt: ähnlich wie auch die Pastorale aus der Sinfonie Nr. 26 von Boccherini.

Luigi Boccherini: Sinfonie Nr. 26 c-Moll op. 41
Giuseppe Tartini: Konzert für Trompete und Orchester D-Dur
PAUSE
Johann Wilhelm Hertel: Konzert für Trompete und Orchester Nr. 1 Es-Dur
Arcangelo Corelli: Concerto grosso g-Moll op. 6 Nr. 8 „Weihnachtskonzert“

Reinhold Friedrich, Trompete
Ruben Gazarian, Leitung

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