05.12.19 10. Abonnementkonzert

10. Abonnementkonzert
20:00 Uhr, Festsaal Ingolstadt

Seine internationale Karriere beginnt nach dem Sieg des „Internationalen Jose Iturbi Klavierwettbewerbs” in Valencia. Seither hat Roman Zaslavsky die großen Podien der Welt erobert. In Ingolstadt präsentiert sich der russisch-israelische Pianist mit dem Klavierkonzert Nr. 2 in B-Dur op. 19 von Beethoven. Zwischen 1790 und 1798 entstanden, offenbart schon allein der Kopfsatz, dass hier ein revolutionäres Werk vorliegt. Fast schon sinfonisch wird in die Solokadenz übergeleitet. Zuvor verstören schroffe Unisono-Schläge im Fortissimo. Der Mittelsatz endet mit einer weltentrückt stillen Abschiedsgeste, und im Final-Rondo schwärt eine ungestüme Kraft. Das Zweite Klavierkonzert von Beethoven wird von den Sinfonien Nr. 21 in A-Dur von Joseph Haydn sowie Nr. 5 D 485 von Franz Schubert umrahmt. In der Sinfonie Nr. 21 folgt Haydn 1764 der damaligen kleinen Standard-Besetzung mit Oboen und Hörnern. Der langsame Kopfsatz ist monothematisch entworfen, wohingegen das Menuett den entsprechenden Satz aus der berühmten „Kleinen Nachtmusik“ von Mozart vorwegnimmt. Auch Schuberts Sinfonie . 5 ist kleiner besetzt, ohne Klarinetten, Trompeten und Pauken, worin er dem frühen Vorbild der Wiener Klassik folgt. Generell sind Haydn und Mozart wahrnehmbar, so im Andante die Rosenarie Susannas aus Mozarts „Figaro“, ohne diese jedoch zu imitieren. Wie so oft in seinen Sinfonien frischt Schubert auch hier die deutsche Sinfonik mit einer Italianità auf.

Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 21 A-Dur

Ludwig van Beethoven: 2. Klavierkonzert B-Dur op. 19

Franz Schubert: Sinfonie Nr. 5

19:10 Uhr findet die Konzerteinführung mit Marco Frei statt.

Roman Zaslavsky, Klavier

Ruben Gazarian, Leitung

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